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DER MENSCH IST EIN GANZES
Nirgendwo ist diese Tatsache leichter festzustellen als an unserem Bewegungssystem. Von der kleinen Zehe bis zum Scheitel hängt ein Glied am anderen. Eine Fehlstellung am Fuß kann Probleme in höheren Körperregionen, oder ein blockiertes Kopfgelenk Schmerzen am unteren Rücken verursachen. Gleichzeitig bestehen Verbindungen hinein bis in die tiefsten Bereiche unseres Selbst. Körperliche Störungen drücken auf unser Gemüt und umgekehrt sind die Auswirkungen seelischer Probleme auf den Körper sprichwörtlich - "gebeugt vor Gram", "den Kopf hängen lassen", oder "eine schwere Last auf den Schultern tragen" - und all das kommt nicht von ungefähr. Alle Teile stehen in Beziehung zueinander, korrespondieren und bedürfen einander. Der Mensch ist eben ein Ganzes - ein komplexes Wesen aus Körper, Geist und Seele.
Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, ist eine genaue Anamnese (Befragung), Untersuchung und Analyse der vorhandenen Störungen zwingend notwendig. Denn oftmals sind die Ursachen für das Auftreten eines Problems nicht am gleichen Ort wo sich der Schmerz zeigt. Der Mensch, und unser Bewegungssystem im Besonderen, reagiert auf vorhandene Störungen, wie bereits gesagt als Ganzes. Dabei spielt die Muskulatur eine zentrale Rolle. Schmerzreize müssen möglichst schnell abgebaut werden, da sie, neben anderen negativen Auswirkungen, zu unökonomischen Bewegungsmustern und in der Folge zu muskulären Dysballancen führen. Dabei sind nicht nur Beweglichkeit und Kraft entscheidend, sondern auch die steuernden Elemente, die eine Gleichgewichtsstabilisation in allen Positionen gewährleisten, von hoher Wichtigkeit.
UNSER BEMÜHEN
Aus oben genannten Gründen liegt unser Bestreben darin, vorhandene Beschwerden nach Möglichkeit ganzheitlich zu betrachten. Funktionsstörungen entwickeln sich oft langsam und über Jahre - als Spätfolge alter, schlecht ausgeheilter Verletzungen oder auf Grund automatisierter, unphysiologischer Bewegungs- und Haltungsmuster. Chronische Probleme am Bewegungsapparat sind sehr oft tief im System verankert und teilweise mit anderen, entfernt gelegenen Störungen verkettet (korrespondierende Symptombereiche). Behandlungen nach "Schema F" zeigen hier nur bedingt ihre Wirkung. Aufrichtiges Bemühen, Wissen und Erfahrung, sowie individuell angepasste Behandlungsstrategien sind entscheidend für den möglichst weitgehenden Erfolg einer Behandlung. Daraus ergibt sich auch, dass professionelle Gründlichkeit bei der Behandlung frischer Verletzungen, sowie bei der Nachbehandlung operativer Eingriffe entscheidend ist, um Spätfolgen zu vermeiden.
RUHE, ENTSPANNUNG UND EIN OFFENES WORT ...
Das Raumkonzept unseres Instituts zielt auf eine maximale Intimität des Patienten ab. Auf „Behandlungssäle“, bzw „Vorhangkabinen“ wurde bewusst verzichtet, um die Intimsphäre unserer Patienten maximal zu wahren. So wird Ruhe und Entspannung begünstigt und ein tiefgehendes Gespräch ermöglicht, denn ein guter Dialog zwischen Patient und Therapeut ist die Basis einer erfolgreichen Behandlung.
borderline